Mäuse

bearbeitet April 2013 in Schädlinge/Krankheiten
Sind Mäuse lästig, so haben sich bei manchen Personen folgende Mittel bewährt, aber Patentrezepte gibt es nicht: Nussbaumblätter, unreife Baumnüsse, Thujazweige oder Menschenhaare oder Ziwebeln von Osterglocken in die Gänge stopfen. Kaiserkrone und Knoblauch gegen gefährdete Kulturen setzen wirke ebenfalls abschreckend. Zudem: Mäuse mögen laute Töne nicht: Eine Flasche schräg in den Gang stellen, zusammen mit dem Wind soll ein Pfeifton erzeugt werden der die Mäuse vertreibt.
Wer keinen Erfolg damit hat: Der Verein überlegt sich im Extremfall, den Pächtern nach Anleitung der Gartenberaterin Mäusefallen auszuleihen. Es macht nicht viel Sinn, wenn jeder Pächter extra eine Falle kauft.
Im übrigen interessiert mich eure Erfahrung mit Mäusen und den entsprechenden Mitteln. Vielleicht besitzt jemand auch Fallen, die er oder sie nicht mehr benutzt und dem Verein abgibt.
Besten Dank für Eure Rückmeldung hier im Forum oder an berater@fgv-wiedikon.ch

Kommentare

  • Wir hatte bis vor drei Jahren im Areal Friesenberg eine schwarze Katze "Nero", leider ist er gestorben. Nero fing immer wieder Mäuse die ein Leckerbissen für ihn waren. Viele Gärtner sind gegen Katzen, was teils auch verständlich ist - wir wollen ja ein Gartenareal und nicht eine Tierpension 20 Katzen oder so. Aber vielleicht wäre es doch toll, wenn es wieder eine oder zwei Katzen im Areal hätte wo die Mäuse packen?! Auch kürzlich an der GV sagte ja Mark Maag das eine Katze im Areal auch nutzen bringen kann!

    Vielleicht ist auch einigen Pächtern schon aufgefallen, dass seit einiger Zeit über dem Friesenberg Greiffvögel am Kreisen sind "Rot-Milane" oft sind es 3 bis 4 Vögel. Ich habe schon einige male beobachtet das ein MIlan einen Sturzflug machte und mit einer Maus im Schnabel wieder aufstieg, d.h. auch diese Vögel helfen uns weniger Mäuse zu haben.


    Im übrigen kommen die Mäuse meist aus dem Kompost, sprich das ist Ihr zu Hause weil es da mollig warm und trocken ist! Sinn macht es unter dem Kompost ein feinmaschiges Gitter zu haben, so haben Mäuse keine oder schlechtere Gelegenheit im Kompost zu Hausen.

    Grüsse

    Peter Specker / F280
  • Dank Dir für den Input, Peter. Faszinierende Vögel. Der Vorstand befasst sich an der nächsten Sitzung u.a. mit dem Thema Mäuse. Für den Verein wäre es wichtig zu wissen, wie gross die Mäuspopulation über die Familiengärten verteilt ist, damit wir wissen, wie wir am besten einschreiten gemäss dem Motto: Analysieren, möglichst oekologisch handeln. Bitte meldet Euch bei der Gartenberaterin, wenn ihr Mäuse im Garten habt.
  • Saletti Bettina

    Wie viele Mäuse das ich im Garten habe kann ich nichts sagen, habe aber im Boden einige Mäuse Tunnel gefunden - ich denke es müssten sicher 3 oder 4 Mäuse sein!
    Es sind übrigens hauptsächlich Schermäuse - Spitzmäuse hat es eher weniger!

    Schermaus:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schermäuse

    Ein Problem ist auch, dass nach dem Grillieren viele Pächter im Garten Essensreste wie Wurst, Fleisch Knochen etc. deponieren. So ist der Tisch für Füchse, Vögel und andere Wildtiere gedeckt - die haben ein einfaches Fressen und müssen sich die Beute (eben Mäuse) nicht selber suchen und fangen. Im Sommer ist das Gartenareal in Sachen Grill-Essensreste für Wildtiere ein regelrechtes Schlaraffenland! Macht dies bitte nicht - Grillt so das es keine Essensreste gibt, oder übriges Grillgut nach Hause nehmen (Fleisch kann man auch kalt Essen) - oder im Abfall entsorgen! Nur so müssen Wildtiere Ihre Beute selber suchen und haben kein breit gedeckter Tisch!

    Des weiteren habe ich schon beobachtet das Pächter in die Hände geklatscht haben und so versuchen die Rot-Milane zu vertreiben - vermutlich aus Angst weil man bedenken hat das die Greifvögel auf Kinder los gehen?!

    Rotmilan:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Rotmilan

    !!!! Vertreibt diese Vögel bitte nicht !!!! Auch wenn die Vögel sehr gross sind, Rot-Milane gehen nicht auf Menschen los!

    Wird können froh sein das wir die haben - des weiteren ist es ein faszinierendes Schauspiel die Vögel zu beobachten!

    Wir haben jetzt diesen Garten seit 32 Jahren (1981), bis vor2 Jahren hatten wir keine Rot-Milane im Friesenberg, plötzlich waren Sie da ....

    Ich habe mich vor einiger Zeit mal bei Grün Stadt Zürich etc. weil es mich interessiert hat, schlau gemacht woher die Vögel kommen! Die kommen einerseits von der Hasenrainhütte (Albisrieden bei der alten Waldegg) und von der Fallätsche (Region Abispass).


    Des weiteren hat es auf dem Kamin der ERZ Kehrichtverbrennungsanlage Josefstrasse ein Nest mit Falken, gut möglich das auch diese Vögel im Friesenberg auf Beutesuche sind.

    https://www.facebook.com/photo.php?v=10151604300851499

    http://www.stadt-zuerich.ch/content/ted/de/index/gsz/natuerliche_vielfalt/tiere/Voegel/turm-und_wanderfalken.html

    Grüsse

    Peter Specker / F280
  • Spannend. Danke Dir sehr für Deine Ausführungen.
    Gruss
    Bettina
  • Liebe Bettina
    Ich freue mich sehr zu hören, dass der Vorstand darüber nachdenkt, Mäusefallen an Pächter auszuleihen und sie nicht mit solchen Problemen alleine lässt, denn gegen Wühlmäuse muss man wirklich etwas unternehmen. Die Mäusefallen von Topcat kann ich sehr empfehlen. Ich habe auch schon gehört, dass diese gemietet werden können.
    In meinem Garten konnte ich den Mäusefrass an den Kartoffeln stoppen, indem ich Narzissenzwiebeln pflanzte, es war nicht nötig, diese in die Löcher zu stopfen, so kann ich mich jeden Frühling an den Blumen freuen. Vermutlich waren es jedoch nur Spitzmäuse, die gerne auch im Kompost sitzen und nicht getötet werden sollten.
    Zudem habe ich einen weiteren, sehr unliebsamen Helfer, der in meinem Garten auf Mäusefang geht, dafür riesige Löcher gräbt um unter meine Hütte zu kommen oder in andere Gartenwinkel. Nebenbei, wohl wenn er keine Mäuse fängt, frisst er alle Stachelbeeren und Erdbeeren, gräbt Tulpenzwiebeln aus und trampelt auf seiner Tour Gemüse und Blumen flach. Es ist der Dachs, der vor knapp einem Jahr meinen Garten entdeckt hat und mir zeitweise schon die Freude am Gärtnern verdirbt.

  • Dank dir für die Inputs! Du bist nicht die Einzige, welche unter dem Dachs leidet. Ich bin gespannt, ob meine Maiskolben dieses Jahr gut versteckt in den Phacelien und Stachelbeeren überleben.
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